Charlottenstraße als echte Fahrradstraße

Link zur Anfrage

Gemeinsame Anfrage der WiR und SPD:

Sehr geehrter Herr Ober bürgermeister Keck,

die Charlottenstraße ist seit August 2018 zur Fahrradstraße umgebaut. Sie ist für KFZ-Verkehr freigegeben. Es zeigt sich, dass die Ziele, die mit der Umsetzung der Fahrradstraße verfolgt werden, bis jetzt nicht erreicht wurden. Viel mehr ist einedeutliche Ausweitung des Autoverkehrs zubeobachten.Dadurch hat sich die objektive Sicherheitslage für die Fahrradfahrer verschlechtert. Wir fragen an:

  1. Welche Maßnahmen zur Verbesserung der Situation sind wann geplant?

2. Gibt es ein abgestimmtes Maßnahmenpaket ,welches für eine stufenweise Umsetzung vorgesehen ist?

3. Plant die Stadtverwaltung temporäre Durchfahrtsverbote für den Autoverkehr?

Wie machte es Göttingen: Link

Begründung: Die derzeitige Gestaltung als vorfahrtsberechtigte Straße lockt offensichtlich zusätzlichen Autoverkehr an und führt zu dem zu höheren Geschwindigkeiten vieler Autofahrer. Damit wird der Charakter der Charlottenstraße als Fahrradstraße adabsurdum geführt und verschlechtert die Situation für Radfahrer und Fußgänger.Daher erwarten wir Maßnahmen der Stadtverwaltung, um die Situation deutlich zu verbessern. Diese können aufeinander aufbauen und damit sukzessive zu Veränderung führen. Ausweitung der P&R-Möglichkeiten, Überholverbot von Fahrrädern, Einengung der Straße für Autoverkehr wie beispielhaft in Göttingen umgesetzt (https://nationaler-radverkehrsplan.de/de/praxis/fahrradstrassen-goettingen), bis zu temporären Durchfahrtsverboten zu Hauptzeiten des Schülerverkehrs.

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